Augenlasern mit
Lasik führt normalerweise zu einem vorübergehenden Trockenheitsgefühl der Augen. Das liegt daran, dass oberflächliche Hornhautnerven bei der
Lasik durchtrennt werden, um dann erst wieder nachzuwachsen. Das dauert etwa 4-12 Wochen und in der Zeit werden die Augen mit Tränenersatzmittel benetzt.
Für den Augenarzt ist es sehr wichtig vor der Lasik herauszufinden, ob das Auge mit dem Augenlaser gelasert werden kann, um so eine längerfristige Trockenheit zu verhindern. Ein schnelles Nachwachsen der Hornhautnerven führt also zu einer schnelleren Genesung des Gewebes mit einer schnelleren Wiederherstellung des normalen Tränenfilms. Yabuta et al. haben in einem Tiermodel einen neuen Tropfen ausprobiert. FK962 wurde Hasen getropft, bei denen man eine Hornhautlamelle, so wie bei der Lasik, präpariert hat (American Journal of Ophthalmology Feb 4, 2012). Nach einer Woche hat man das Gewebe untersucht und festgestellt, dass die Hornhautnerven wesentlich schneller nachgewachsen waren, wie in einer Kontrollgruppe.
Es kann also durchaus sein, dass wir in der Zukunft Augentropfen haben werden, die die Regenerationszeit nach Lasik positiv beeinflussen kann.
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