3D-Kino und Fehlsichtigkeit

In: FAQ

21 Jan 2010

Das neue Kinozeitalter ist spätestens jetzt – nach dem riesigen Kinoerfolg “Avatar – Aufbruch nach Pandora” – eingeleitet. Das 3D-Kinoerlebnis erobert die Kinowelt und viele künftige Filmproduktionen werden auch oder gar ausschließlich im 3D-Format erzeugt. Es ist sogar die Rede davon, dass ältere Filmerfolge, wie “Titanic” oder die Trilogie “Der Herr der Ringe” nachträglich für das dreidimensionale Sehen aufbereitet werden. Künftig sitzen wir alle mit einer großen 3D-Brille im Kino, um den Effekt zu genießen. In einigen Foren wird bereits fleißig darüber diskutiert, ob man diese Effekte auch nach einer Sehfehlerkorrektur oder mit Brille genießen kann.

Für wen ist 3D-Kino überhaupt geeignet?

Brillenträger tragen die spezielle 3D-Brille einfach über ihre normalen Brille und können das Kinoerlebnis uneingeschränkt genießen.

Menschen, die Gleitsichtgläser benutzen, können die Effekte zwar ein bisschen schwerer wahrnehmen, aber es funktioniert dennoch. Auch hier wird die Shutter-Brille einfach über die Sehhilfe gesetzt.

Patienten, deren Augen gelasert wurden (auch Monovision) haben ebenfalls keine Schwierigkeiten, 3D-Effekte zu erkennen.

Grundsätzlich gilt: Jeder Patient, der vorher keine Probleme mit räumlichem Sehen hat, kann auch nach einer Sehfehlerkorrektur 3D-Kinofilme anschauen – egal, mit welcher Methode die Behandlung durchgeführt wurde.

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