Katarakt: die Gleitsichtbrille im Auge

In: Hintergrundwissen

23 Oct 2009

Der Graue Star kann bisher nur durch eine Katarakt-Operation behandelt werden. Dabei wird die körpereigene Linse entfernt und eine Kunstlinse in das Auge eingesetzt. Die Operation bietet die Möglichkeit, eine bestehende Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung “wegzuoperieren”.

Multifokallinse MPlus - Quelle: Oculentis GmbH

Multifokallinse MPlus - Quelle: Oculentis GmbH

Zwei Linsendesigns

Patienten können ein Implantat zu wählen, das wie eine Gleitsichtbrille funktioniert, also das Sehen in der Nähe und Ferne ermöglicht. Es gibt mehrere Linsendesigns, zwei sollen hier erläutert werden:

Zum einen gibt es das symmetrische multifokale Linsendesign, bei dem die Linse ringförmig verschiedene Brechstärken hat. Dadurch werden verschiedene Bilder gleichzeitig auf der Netzhaut projiziert, das Gehirn sucht sich dann aus, welches es gerade braucht. Dieses Linsendesign hat den Nachteil, dass es bei Dunkelheit zu Blendungserscheinungen führen kann, es also weniger geeignet ist für Patienten, die nachts viel Autofahren müssen.

Für diese Patienten bieten wir das asymmetrische Linsenprofil MPlus der Firma Oculentis an. Die Linse hat ein Fernteil (oben und zentral) und ein Nahteil, vergleichbar mit einer Gleitsichtbrille. Diese Linse ermöglicht das Sehen in der Ferne und Nähe und wird generell gut vertragen.

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  • bfb: Hallo, vermute, dass Sie weitsichtig sind. Darf ich fragen, wie weitsichtig und wie steil die HH sin [...]
  • bfb: Danke für die Frage. Grundsätzlich würde ich nicht nachlasen, wenn es nicht stört. Soll heißen, [...]
  • bfb: Danke für diese wichtige Frage. Man kann unterscheiden zwischen Nachbehandlungen im ersten Jahr und [...]
  • gilla: Hallo, habe mal eine Frage, ich war heute in Frankfurt und wollte meine Augen lasern lassen. Leider [...]
  • RonjaRäubertochter: Bei welchen Rest-Dioptrienwerten würden sie zu einem Nachlasern raten? [...]