LASIK bei Diabetikern?

In: FAQ

4 Oct 2009

Bei der Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus kann es zu Schwankungen im Blutzuckerspiegel kommen. Das wiederum kann dazu führen, dass die Augenlinse anschwillt. Dadurch würde es zu Refraktionsschwankungen führen, man wüsste also nicht, welche Werte man lasern soll.

Diabestes kein Ausschlusskriterium

Grundsätzlich ist Diabetes kein absolutes Ausschlusskriterium.

Aber: wenn Netzhautveränderungen vorliegen (diabetische Retinopathie) und wenn sich die Brillenwerte verändern, ist eine LASIK nicht möglich.

Diabetes kann zu Wundheilungsstörungen führen. Da nach einem refraktiven Eingriff immer das Hornhautepithel nachwachsen muss, kann es dort zu Heilungsverzögerungen kommen.

Beim Diabetiker ist der refraktive Linsenaustaustausch, gerade wenn eine diabetische Linsentrübung vorliegt, Mittel der Wahl, um die Brille loszuwerden. Die licht-adjustierbare Linse (LAL) bietet eine Garantie, dass man nach der Behandlung brillenfrei für den gewünschten Bereich, z. B. die Ferne oder die Nähe, bleibt.

Die LAL hat eine hohe Asphärizität. Das bedeutet, dass sie eine hohe Tiefenschärfe hat und somit eine Pseudokkommodation zulässt.

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