Alle Infos rund ums Augenlasern
In: FAQ
24 Jul 2009Die meisten Patienten sehen am ersten Tag nach der Laserbehandlung mehr als 100% der Sehtafel ohne Brille. Bei Weitsichtigen kommt es in den ersten Tagen oft zu einer Myopisierung, die durch eine vermehrte Akkommodation erklärt werden kann. Das bedeutet, dass der Weitsichtige, der sich sein ganzes Leben angestrengt hat, um Gegenstände in der Nähe besser zu sehen, nach der Behandlung weiter “scharfstellt”, was zu einer gewissen vorübergehenden Kurzsichtigkeit führen kann. Diese Überreaktion ist durch die Muskeln im Auge bedingt.
Bei der PRK ist eine Über- bzw. Unterkorrektion dadurch bedingt, dass das Endresultat sich erst mit der Zeit einstellen muss. Das kann man sich so vorstellen, dass das Auge nach dem Lasern probiert seine alte Form wieder anzunehmen. Deshalb gibt man bei der Behandlung ein bisschen mehr Plus oder Minus zu den Brillenwerten. Diese Werte sind Erfahrungswerte aus Millionen von Laserbehandlungen und werden von den Laserherstellern in die Behandlungssoftware reinprogrammiert.
Patienten müssen Geduld haben
Es ist also wichtig zu wissen, dass das Endergebnis einer PRK mitunter Wochen auf sich warten lässt und dass Patienten eine gewisse Geduld mitbringen müssen.
Sollte es nach der Femto-Lasik zu einer Über- oder Unterkorrektion kommen, die nicht geplant war (2-5% der Laserbehandlungen), kann diese nach ca. 12 Wochen nachbehandelt werden (bei stabilen Werte). Bei der PRK wartet man mitunter wesentlich länger, bevor nachbehandelt wird.
Informationen aus erster Hand rund um das Thema Augenlasern, Femto-Lasik und phakorefraktive Operationen direkt vom Chirurgen Dr. Bernhard Febrer Bowen, Augentis.
1 Response to Unterkorrektur und Überkorrektur bei der Laserbehandlung
Keratokonus, Keraflex, Crosslinking und Lasik - Femto Lasik Blog
June 9th, 2011 at 13:53
[...] es sich hierbei nicht um eine präzise Methode der Kurzsichtigkeit handelt. Ich habe ja schon die Unterkorrektion bzw. Überkorrektion nach dem Excimer-Laser besprochen, bei der Keraflex-Methode ist aber mit viel stärkeren Schwankungen zu rechnen. Für den Patienten [...]