Alle Infos rund ums Augenlasern
Hierbei handelt sich um eine Behandlung des Hornhautgewebes mit dem Femtosekundenlaser. Die zentrale Hornhaut wird durch eine Schwächung peripheren Gewebes angesteilt. Damit erreicht man zum einen eine gewisse Myopiesierung (das Auge wird kurzsichtiger) und eine prolate Hornhaut (das Auge gewinnt eine größere Tiefenschärfe).
Es hat in der Vergangenheit mehrere Techniken gegeben, die Ähnliches gemacht haben: die LTK (laser thermal keratoplasty) und die CK (conduktive Keratoplasty). Beide Techniken fingen sehr erfolgsversprechend im Markt an, verloren aber ihre Bedeutung durch eine zu starke Regression (= das Hornhautgewebe nahm seine ursprüngliche Form wieder an
). Intracor wird sich also über die Zeit beweisen müßen. Die ersten Ergebnisse scheinen jedenfalls vielversprechend. Man darf aber nicht über sehen, dass der Einsatzbereich sich auf Augen beschränkt, die praktisch normalsichtig sind. Davon gibt es leider echt wenige, so dass eventuell eine Femto-Lasik mit prolaten Profilen (z.B. Custom Q) dauerhaft besser sind.
Informationen aus erster Hand rund um das Thema Augenlasern, Femto-Lasik und phakorefraktive Operationen direkt vom Chirurgen Dr. Bernhard Febrer Bowen, Augentis.